Meine Tischtennissaison 2025/26
Die Saison 2025/26 blicke ich auf eine ereignisreiche und in vielerlei Hinsicht bemerkenswerte Spielzeit zurück. Das erklärte Ziel der 3. Mannschaft war der Aufstieg in die 2. Bezirksliga – ein ambitioniertes Vorhaben, das lange Zeit realistisch erschien.Bereits vor Beginn der Meisterschaft konnte ich mit starken Leistungen auf mich aufmerksam machen. Bei den Stadtmeisterschaften in Altena erreichte ich den Titel des Vize-Stadtmeisters in der A-Klasse im Einzel sowie einen hervorragenden zweiten Platz im Doppel. Besonders bemerkenswert ist dabei, dass diese Erfolge im Alter von 70 Jahren gegen deutlich jüngere Konkurrenz erzielt wurden – ein eindrucksvoller Beleg für meine Klasse und Erfahrung.
Ein herausragender Meilenstein meiner Karriere wurde in dieser Saison ebenfalls erreicht: Ich überschritt als erst zweiter Spieler im Verein die Marke von 1500 gespielten Einzeln. Diese Leistung unterstreicht eine außergewöhnliche Konstanz, einen Einsatz und eine langjährige Bedeutung für den Verein.Sportlich verlief die Hinrunde äußerst erfolgreich. Mit einer starken Bilanz von 14:2 Siegen war ich zweitbester Spieler der Bezirksklasse1 und trug maßgeblich dazu bei, dass das Team die Tabellenführung übernehmen konnte.
Aufgrund dieser überzeugenden Leistungen erfolgte zur Rückrunde der Wechsel in die zweite Mannschaft, um diese gezielt im Abstiegskampf zu unterstützen.
Die Rückrunde gestaltete sich jedoch schwierig. Zahlreiche Ausfälle durch Krankheit und Urlaub prägten den weiteren Saisonverlauf. Inmitten dieser personellen Probleme war ich der einzige Spieler, der alle Meisterschaftsspiele absolvierte und damit eine wichtige Stütze der Mannschaft blieb. Dennoch musste das Team nahezu jede Partie mit Ersatzspielern bestreiten, was letztlich dazu führte, dass man in den Abstiegskampf geriet. Dieser konnte am Ende nicht mehr erfolgreich bewältigt werden.
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Auch die dritte Mannschaft spürte die Auswirkungen des Wechsels deutlich. Durch das Fehlen von mir als Leistungsträger verlor das Team an Stabilität und rutschte im Verlauf der Saison vom ersten auf den fünften Tabellenplatz ab.
Zusammenfassend war die Saison 2025/26 für mich persönlich von großen Erfolgen und beeindruckenden Einzelleistungen geprägt. Gleichzeitig zeigte sie aber auch, wie stark der Mannschaftssport von personeller Kontinuität abhängt. Trotz aller Herausforderungen bleibe ich ein herausragendes Vorbild in Bezug auf Einsatz, Leistungsbereitschaft und sportliche Beständigkeit.
So, das musste mal sein mit der Selbstbeweihräucherung, denn Presse-mäßig sind wir noch sehr rückständig.
Rechts die Ehrung für die Erreichung von 1500 Einzelspiele in der Meisterschaft.